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    Honorar

    Icon HonorarDie Abrechnung der Leistungen bzw. das Honorar meiner Kanzlei erfolgt – je nach Vereinbarung- nach dem Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG), den Allgemeinen Honorarkriterien des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (AHK), nach Stundensatz oder Pauschalhonorar. Das Erstgespräch (Dauer ca. 30 Minuten) ist grundsätzlich kostenlos und dient dem wechselseitigen Kennenlernen.

    Für eine Erstberatung verrechne ich eine einmalige Pauschale von € 120,00 (inkl. USt). Sollte es im Anschluss an diese Erstberatung zu einer Mandatserteilung kommen, schreibe ich Ihnen diesen Beratung auf die folgende Honorarnote gut. Zur allgemeinen Erläuterung der Kostenfrage empfehlen ich die Informationsbroschüre der Österreichischen Rechtsanwälte (Link)

     

    Stundensatzhonorar: Grundsätzlich verrechne ich in außergerichtlichen Belangen unser Honorar nach Zeitaufwand auf Grundlage eines Stundensatzes. Der verrechnete Stundensatz ist insbesondere abhängig von der Komplexität des Auftrages und wird mit unseren Mandanten individuell vereinbart.

    Pauschalhonorar: In außergerichtlichen Rechtssachen, insbesondere bei Vertragserrichtungen, kann bei Definierung eines klaren Leistungsspektrum ein Pauschalhonorar vereinbart werden.

    Das österreichische Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG): Dieses gelangt überwiegend dann zur Anwendung, wenn keine Vereinbarung über die Honorarabrechnung getroffen wird, so insbesondere bei Verfahren vor Behörden und Gerichten. Die Tarife erfassen die bei Gericht erbrachten Leistungen und einen „durchschnittlichen“ Aufwand außerhalb des Gerichtes „nach Einheitssatz“.

    Autonome Honorarkriterien der österreichischen Rechtsanwälte (AHK): Vielleicht wünschen Sie aber, bevor Sie sich zu einem solchen Verfahren entscheiden, bereits eine rechtliche Beratung im Zuge von Vorerhebungen oder außerhalb des Gerichtes umfangreiche Vergleichsbemühungen oder zusätzliche Beratung. In diesen Fällen, aber auch bei rechtlicher Beratung in vielen anderen Lebenslagen, wie zB bei Vertragsgestaltungen, besteht die Möglichkeit der Verrechnung „nach Einzelleistung“ auf Grundlage der Autonome Honorarkriterien.

    Steuern, USt-pflichtige Barauslagen, USt-freie Durchlaufer (zB Gerichtsgebühren): Alle Honorarangaben verstehen sich als Nettobeträge. Zum Nettohonorar kommen noch die Umsatzsteuer (derzeit 20 %) und diverse Barauslagen (Porti, Kopiekosten, Fahrtspesen, Datenbankabfragen etc) hinzu. Im Ausland ist die Klarstellung wichtig, ob der Mandant Unternehmer ist und daher USt-frei verrechnet werden kann. Ich benötige dafür Ihre UID-Nummer (= Umsatzsteueridentifikations-Nummer).

    Zu den Rechtsanwaltshonoraren kommen in einem Gerichts- und Verwaltungsverfahren noch die Gerichts- und Verwaltungsgebühren, welche nicht im Honorar enthalten sind. Die Gerichtsgebühren richten sich ebenfalls nach dem Wert des Streitgegenstandes und sind bereits mit Überreichung der Klage zu bezahlen.

    Abrechnung des Honorars: Im beiderseitigen Interesse lege ich in regelmäßigen Abständen je nach Eigenart des Mandats Zwischenabrechnungen. Spätestens wird das Honorar abgerechnet und fällig mit vollständiger Beendigung des Mandates.